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Blog für das Fachgebiet Multimedia Kommunikation der TU Darmstadt - neues Projekt

In meinem Job als PR-Verantwortlicher des Fachgebiets Multimedia Kommunikation (kurz KOM) an der TU Darmstadt habe ich in den letzten Monaten an einer neuer Kommunikationsplattform gewerkelt - der "KOM"-Blog, der ergänzend vom httc e.V. mitgetragen wird.
"Ja, toll, noch ein Blog..." werden viele jetzt denken. Kann sogar sein, dass sie recht haben. Wie auch immer, wir haben uns intern jede Menge Gedanken über ein nachhaltiges, sinnvolles Konzept gemacht. Und jede Menge Herzblut reingesteckt. Dahinter steckt der Versuch, in einem wissenschaftlichen Umfeld Kommunikation zu ermöglichen - auf hohem Niveau, für Mitarbeiter, die normalerweise eher wenig mit Öffentlichkeitsarbeit am Hut haben (Elektrotechniker, Informatiker). "Enabling" ist das Stichwort, das in diesem Kontext meistens fällt.
An dieser Stelle möchte ich erstmal nicht viel mehr schreiben - das Teil ist nun da und wir schauen, wie es läuft und an welchen Schrauben wir drehen müssen. In unregelmäßigen Abständen werde ich hier meine Erfahrungen niederschreiben. Bisher wurde es recht positiv angenommen, aber wir stehen wirklich GANZ am Anfang.

Handbuch Online-PR

Das Handbuch Online-PR erscheint am 15. Februar 2012. Was das hier verloren hat? Nun, zum einen weil ich die Herausgeber Thomas Pleil und Ansgar Zerfaß sehr schätze - sie haben viele gute Autoren gewinnen können. Zum anderen, da ich auch einen kleinen Teil dazu beitragen durfte. Gemeinsam mit Thomas Pleil habe ich den Beitrag zum Thema Online-Communities und Community Management entworfen und geschrieben.


Handbuch Online-PR





Mehr Infos gibt es unter den jeweiligen Links - ich hoffe, es gefällt! Und ja, der Blog lebt offenbar doch noch. Ein bisschen. ;)

Wikipedia-Innereien

Schwierigkeitsgrad dieses Artikels: Anfänger

Einführung für all die, die sich nie ernsthaft mit Wikipedia beschäftigt haben. Noobs. Newbies. Anfänger.  Warum? Weil die gleichen Fragen immer wieder auftauchen im Kontext möglicher „PR-Aktivititäten“. Viel Spaß damit.

Vorab:
Wikipedia-Demographie (Quelle: BITKOM 2011)
-          93% aller deutschen Internetnutzer (ab 14, rund 55 Mio.) kennen die Wikipedia.
-          54% davon nutzen die Wikipedia, für 24% ist es die erste Anlaufstelle für Recherchen im Netz (insbesondere Altersgruppe 14 – 29).
-          Meistgenutzte Enzyklopädie aller Zeiten.
-          rund eine Million deutsche Wikiepdia-Nutzer gestalten aktiv mit.
-          Bekanntheit und Nutzung nehmen mit steigendem Bildungsgrad (deutlich) zu.
-          Weltweit rund 17 Mio. Artikel.

Grundregeln der Wikipedia
Die Wikipedia ist ein ungemein idealistisches Projekt. Dies gilt es vor jeder Aktivität in der Wikipedia zu berücksichtigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass versuchte Manipulation (bspw. zu Werbezwecken) aufgedeckt wird, ist hoch. Grundsätzlich gilt: Umso größer das allgemeine Interesse an einem Artikel (bspw. Bundeskanzlerin), desto kritischer werden Veränderungen hinterfragt. Ist das Interesse an einem Thema/Artikel ohnehin eher gering besteht auch die Möglichkeit, dass man bei den gewünschten Änderungen mehr Freiheiten hat.
Wikipedia funktioniert nach dem „Einigkeitsprinzip“, d.h., es wird versucht unter den Mitgliedern einen Konsens herbeizuführen. Es gibt verhältnismäßig wenige Administratoren, die sich im Streitfall einmischen und vermitteln und/oder eine Entscheidung durchsetzen.

Die zentralen Grundprinzipien der Wikipedia lauten (vgl. Wikipedia):

Neutralität: Ein neutraler Standpunkt versucht, Ideen so zu präsentieren, dass sowohl deren Gegner als auch deren Befürworter sie tolerieren können. Er erfordert nicht die Akzeptanz aller; dies wird man selten erreichen, zumal manche Ideologien alle anderen Standpunkte außer ihrem eigenen ablehnen. Daher sollte das Ziel darin bestehen, eine für alle rational denkenden Beteiligten tolerable Beschreibung zu formulieren.
Freie Inhalte: Wikipedia ist eine freie Enzyklopädie, die Inhalte müssen unter einer Lizenz stehen, die eine Weiternutzung unter der Bedingung der Autorennennung und der weiteren Verbreitung unter gleichen Bedingungen (Copyleft) erlaubt. Der Text steht unter der Creative Commons-Lizenz Attribution-ShareAlike 3.0 Unported, die Bilder haben verschiedene Lizenzen. Die Veröffentlichung von Texten oder Bildern ohne die Erlaubnis des Rechteinhabers kann zu ernsthaften Problemen für das Projekt führen.
Keine persönlichen Angriffe: Die Teilnehmer der Wikipedia kommen aus unterschiedlichen Regionen, Ländern und Kulturen und haben oft sehr unterschiedliche Ansichten und alle eine verletzliche Seite.

Abstimmungsprozesse in Wikipedia
Das Einstellen und Verändern von Inhalten kann durch JEDEN angemeldeten Nutzer der Wikipedia erfolgen. Es erfolgt (im Normalfall) KEINE administrative Kontrolle vorab. Die neuen Inhalte sind unmittelbar nach der Änderung in der Wikipedia zu sehen.
Gleichzeitig wird ein Protokoll der Änderungen angelegt („Versionsgeschichte“). In diesem Protokoll findet man WER eine Veränderung vorgenommen hat, WAS geändert wurde und WANN es geändert wurde. Gleichzeitig ist es ratsam, dass der GRUND für die Veränderung mit angegeben wird (bspw.  „Geburtsjahr falsch, vgl. Der große Brockhaus S. x“).
Problematisch ist das sogenannte „revertieren“, also das Rückgängig machen von Veränderungen. Ebenso wie JEDER User Inhalte einstellen und ändern darf, darf auch JEDER User diese Änderungen rückgängig machen. Dies kann zu einem sogenannten „Edit-War“ führen, also eine Art Auseinandersetzung, bei dem einzelne Nutzer einen Artikel immer wieder auf die gleiche Art abändern und revertieren, oftmals ohne Begründung.
Zitat Wikipedia: „Das Revertieren ohne Begründung im Versionskommentar und/oder auf der Diskussionsseite zum Artikel verstärkt den Eindruck anderer, hier wolle jemand nur seine Ansichten durchdrücken. Das kann das Vertrauen zur Mitarbeit des Betreffenden dauerhaft beschädigen.“
Einen „Edit-War“ gilt es unbedingt zu vermeiden, stattdessen ist die Diskussion zu suchen. Jedem Artikel ist deshalb eine eigene „Artikeldiskussionsseite“ untergeordnet.
Beispiel einer solchen Artikeldiskussionsseite anhand von Angela Merkel: http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Angela_Merkel#Bild
Dort wird von den Usern diskutiert, ob Merkels Äußerung nach der Tötung von Bin Laden in den Wiki-Artikel eingepflegt werden sollte oder nicht. Wie man sieht, sprechen die teilnehmenden User sich FÜR eine Änderung aus. Als Legitimation dient hier weniger ein direktes Relevanzkriterium anhand der Wiki-Regeln sondern vielmehr das einheitliche Stimmungsbild unter den Usern. Konsequenterweise findet man Merkels Äußerungen zu Bin Laden nun auch im Artikel:  http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel#Reaktion_auf_bin_Ladens_Tod
Frau Merkel hätte kaum eine Möglichkeit (auf herkömmlichem Wege), diesen Paragraph wieder aus dem Wiki-Artikel entfernen zu lassen, da es einen gemeinsamen Konsens unter den Wiki-Usern gibt. Sie müsste die Wiki-User von der fehlenden Relevanz dieser Äußerungen überzeugen, was nur schwerlich möglich sein dürfte.

Zusatz: Es gibt sogenannte „geschützte“ oder „halbgeschützte Seiten“, die unterschiedliche Zugriffsrechte haben (bspw. muss ein User mindestens vier Tage angemeldet sein etc.).
Wer hat Recht?
Grundsätzlich gilt, dass für jede Art von Artikel (bspw. Personenbezug, Sachbezug, Technikbezug) eigene Relevanzkriterien entwickelt wurden. Diese Relevanzkriterien sind zentraler Bestandteil einer jeden Argumentation für oder gegen Veränderung an einem Artikel bzw. für das Erstellen eines neuen Artikels.
Die Relevanzkritierien entspringen einer Konsensfindung innerhalb der Wiki-Community. An dieser Konsensfindung kann jeder „Wikipedianer“ teilhaben. Diese Kriterien werden selbst fortlaufend diskutiert und verändert.
Artikel, die den Relevanzkriterien nicht entsprechen, werden den sogenannten „Löschkandidaten“ hinzugefügt. Dort wird ggf. die Löschung des Artikels noch einmal diskutiert, bevor er durch einen Administrator gelöscht wird.
Zitat Wikipedia: Du bist ein Wikipedia-Editor, es gibt keinen Chefredakteur oder eine vergleichbare Instanz. Aktive Mitglieder schauen sich die letzten Änderungen an und korrigieren Inhalt und Format. Jeder Teilnehmer ist gleichzeitig Autor und Redakteur. Wenn du in einem konkreten Fall Meinungsverschiedenheiten mit anderen Benutzern zur Auslegung oder Anwendung der Richtlinien hast, solltest du diese auf der Diskussionsseite des jeweiligen Artikels klären und nicht durch ständiges Rückgängigmachen von Änderungen einen Edit-War beginnen. Wenn sich mehrere Benutzer nicht einigen können und es zu einem Edit-War kommt, können Administratoren betroffene Artikel vorübergehend gegen weitere Änderungen sperren.
In extremen Fällen können die Administratoren auch Benutzer sperren.
Darüber hinaus gibt es eine Art „Schiedsgericht“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Schiedsgericht), vor dem Konflikte, die auch von einem Administrator nicht gelöst werden können, vorgetragen werden.

Mit wem diskutiert man in der Wikipedia?
Mit jedem und niemand. Diese Frage ist ohne weiteres nicht zu beantworten, da prinzipiell jeder Web-User innerhalb von Sekunden auch zum Wikipedia-Mitglied wird und vom ersten Moment an gleichberechtigt mit allen anderen Nutzern Inhalte erstellen oder abändern darf. Ändere ich also bspw. den Artikel „Angela Merkel“, kann es passieren, dass ich mich gleichsam mit einem Politikstudenten, einem Historiker, einem Deutschlehrer und einem Schüler, der für sein Referat recherchiert, auseinandersetzen muss.
Es gibt eine Reihe von Administratoren, die spezielle Nutzerrechte haben. Dazu gehört u.a. das Löschen von Seiten oder das Sperren einzelner User. Fehlverhalten (bspw. „Edit-War“) kann den Administratoren gemeldet werden, diese beschäftigen sich dann mit dem Sachverhalt und treffen eine Entscheidung. Die Administratoren werden von der Community gewählt und sind normalerweise verdiente Mitglieder. Einige Administratoren geben fachliche Schwerpunkte an. Eine Liste ist hier einsehbar: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Liste_der_Administratoren
Schreibt man also bspw. einen Artikel zum Thema Informatik, muss man davon ausgehen, dass man sich unter Umständen (bspw. im Streitfall mit anderen Usern) mit dem Administrator „Langec“ auseinandersetzen muss.  Zu dessen fachlichem Hintergrund (Informatik-Doktorand an der Jacobs University Bremen (Bremen, Deutschland, Europa)) lässt sich auch mehr erfahren, das ist aber nicht unbedingt die Regel, insbesondere nicht unter „gewöhnlichen“ Usern ohne Adminrechte.

Wie verhalte ich mich, wenn ich einen Artikel ändern will?
Die Änderung sollte den Relevanzkriterien entsprechen oder anderweitig stichhaltig begründbar sein.
Zitat Wikipedia: „Erfüllt ein Thema die nachfolgenden Kriterien nicht, so muss das nicht notwendig zum Ausschluss dieses Artikelgegenstands führen, es müssen dann aber andere stichhaltige Argumente für dessen Relevanz angeführt werden. Die Relevanzkriterien sind also hinreichende, nicht aber notwendige Bedingungen für enzyklopädische Relevanz.“
(vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Relevanzkriterien)
Änderungen können auch akzeptiert werden, wenn der Sachverhalt außerhalb der Relevanzkriterien liegt, aber dem allgemeinen Konsens entsprechen. Zitat Wiki: „Die Richtlinien in der Wikipedia entstehen durch Gewohnheit oder Konsens und entwickeln sich im Lauf der Zeit weiter.“
Nehme ich die Änderung vor, sollte ich dies nur mit entsprechend nachvollziehbarer Begründung tun. Stößt die Änderung auf Kritik, muss sich auf der „Artikeldiskussionsseite“ entsprechend rechtfertigt werden. Wird kein Konsens gefunden, kann notfalls ein Administrator benachrichtigt werden. Entsprechende Anfragen können hier hinterlegt werden: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Administratoren/Anfragen
Ein zweiter wichtiger Aspekt ist das „Monitoring“ des Artikels, der ergänzt werden soll. Zwar ist, es wie oben beschrieben, grundsätzlich möglich mit jedem Wikipedia-User in eine Diskussion zu geraten, in der Realität wird es eher so sein, dass sich einige User immer wieder mit den gleichen Artikeln und Änderungen beschäftigen. Beobachte ich den Artikel vorab, schaue mir die User an, die daran teilnehmen, recherchiere evtl. den Hintergrund dieser User, kann ich schon im Vorfeld besser einschätzen ob und mit wem ich anschließend diskutieren muss und ob meine Veränderung akzeptiert wird. Relevante Fragen dabei sind u.a.:
  • Welche User sind „in“ dem Artikel/den dazugehörigen Diskussionen aktiv?
  • Sind die Hintergründe und Motivationen der Teilnehmer recherchierbar?
  • Wie ist die Tonalität? Gibt es evtl. schon gegensätzliche Positionen?
Es gibt allerdings für den User keine Pflicht bspw. den Realnamen anzugeben. Es ist also gut möglich, dass man auf einer rein anonymen Ebene miteinander diskutiert und sich die Hintergründe und die Motivation des Diskussionspartners nicht recherchieren lassen. Dies kann man natürlich auch zum eigenen Vorteil nutzen: Gibt man sich zu erkennen (Realnamen, fachlicher Hintergrund etc.) und tritt transparent auf, zahlt das auf die eigene Glaubwürdigkeit ein, was in Auseinandersetzungen durchaus hilfreich sein kann.

First Steps:
1.       Wie lauten die Relevanzkriterien für den Artikel/den Themenbereich. Gehen meine Veränderungen damit konform? Habe ich eine stichhaltige und nachvollziehbare Argumentation für die Veränderungen?
2.       Wird der Artikel von den Usern bereits diskutiert? Wenn ja, was sind die Diskussionsthemen, sind diese relevant für meine eigenen Änderungen?
3.       a) Sind meine Änderungen berechtigt und lassen sich entsprechend begründen (im Optimalfall mit den Relevanzkriterien von Wiki), nehme ich diese Änderungen vor und beobachte, ob diese stehen bleiben. Bleiben sie nicht stehen oder werden geändert, setze ich mich mit dem entsprechenden User in Kontakt oder eröffne ein Thema auf der Artikeldiskussionsseite.
b) Gehe ich davon aus, dass meine Änderungen nicht ohne weiteres akzeptiert werden, macht es Sinn zuerst auf die Artikeldiskussionsseite zu gehen und meine Änderung dort vorzuschlagen und zur Diskussion zu stellen. Dies zeugt von Gesprächsbereitschaft und schafft Vertrauen. Emotionale Auseinandersetzungen können so leichter vermieden werden.

Altruismus im Community Management

Oder genauer: In der Community. Dieses spannende Zeit Dossier (natürlich gibt es unzählig viel Literatur zu dem Thema) hat mich auf den Gedanken gebracht, ob und inwiefern es altruistische Anreizsstrukturen gibt eine Community zu nutzen. Und nein, natürlich ist diese Frage nicht endgültig geschweige denn "korrekt" zu beantworten. Ich will also gar nicht erst so tun als sei es mir gelungen. ;)

In "Maslow für Community Manager" habe ich mich ja schon einmal mit der Frage nach Bedürfnissen für die Nutzung von Communitys beschäftigt. Damals hatte ich ausschließlich relativ eindeutig "egoistische" Motive beschrieben.


Selbstverwirklichung, der Wunsch geliebt zu werden und Wertschätzung zu erfahren sind "egozentrisch" im wörtlichen Sinne, das Ego steht im Zentrum dieser Motive.
Wie ist die Situation bspw. in einem Forum, in dem anderen Menschen geholfen wird? Natürlich lässt sich diese Hilfestellung mit den oben genanten Motiven erklären. Der User verwirklicht sich selbst, in dem er sich etabliert (= entsprechend aus der Masse hervorgehoben wird und so durch die Community Anerkennung findet). Um das zu erreichen, "muss" er helfen. Zugegeben ist das eine Erklärung, die sich nicht besonders nett anhört.

Aber (Zeit Dossier):
Darum würde man den menschlichen Empfindungen und fast all unseren Handlungen nicht gerecht, erklärte man sie allein durch Eigennutz oder aber ausschließlich durch die Sorge um andere. Oft ist nicht einmal klar auszumachen, wo die eigenen Belange aufhören und fremde beginnen. »Mitgefühl ist weder altruistisch noch eigennützig«, so hat es der amerikanische Neuroökonom Paul Zak formuliert. »In Wirklichkeit zeigt diese Regung, wie sehr wir gelegentlich die Bedeutung des Individuums überschätzen.«
Ich denke, jede funktionierende Community (zumindest wenn sie Dialog-zentrisch ist) hat eine Portion "Mitgefühl" notwendig, damit sie funktioniert. Wäre es also unter Umständen sinnvoll bei der Konzeption einer Community in mögliche altruistische und egoistische Motive zu unterscheiden und dementsprechende Anreizstrukturen zu schaffen? Passend zur Zielsetzung der Community Bedürfnisse zu wecken, die entweder das Individuum oder die Gemeinschaft stärker in den Vordergrund rücken? Dem Individuum vielleicht sogar die Möglicht zu geben sich "aufzuopfern"?

Ich weiß, sehr abstrakte und schwierige Fragestellung. Aber das macht sie nicht weniger interessant.
Blöd nur: So sehr ich auch drüber nachdenke, mir fällt grad keine Community ein, die einem eindeutigen altruistischen Muster folgt bzw. rein die funktionierende Gemeinschaft in den Vordergrund stellt.

EDIT:

Noch'n Link, da stellt sich die Frage nach Altruismus gar nicht erst. Wie man mit Social Media offenbar doch Profit macht (machen kann...).

Lesenswert zum Jahresende!

Ha! Da bin ich doch noch mal, kurz vor dem Wechsel. Nachdem ich das Blog einige Wochen etwas vernachlässigt habe (unverzeihlich!), habe ich zum Jahresende was gefunden, das hier stehen sollte.
  • Berufsbild Community Manager, Studie des BVCM
    Der BVCM hat eine Studie über das Berufsbild des Community Managers veröffentlicht. Sehr spannend, die Ergebnisse decken sich weitgehend mit meiner Erwartungshaltung. Mit dem Berufsbild hatte ich mich unter anderem auch in meiner Diplomarbeit beschäftigt, die es hier als Download gibt. Unter anderem hatte ich einige Community Manager (aber auch die gängige Literatur) zu dem Thema befragt.
  • Kreativer dank Communities
    Interessantes Interview mit Andrew P. McAfee (Leitender Wissenschaftler am Center for Digital Business des Massachusetts Institut of Technology in Boston). Schön, dass die direkte Zusammenarbeit mit dem Kunden/Konsumenten zunehmend ernst genommen wird. Trotzdem sollte man nicht alle Aussagen von McAfee unreflektiert hinnehmen. Beispiel:
    Es gibt nur wenige Risiken. Die Technik ist billig. Und ein Unternehmen kann kontraproduktive Beiträge jederzeit löschen.
    Meines Erachtens gibt es zwar viele Potentiale für die Nutzung von Communitys und Kundenideen, aber auch genug Risiken. Das Ding läuft nicht rund, Ideen werden nicht umgesetzt weil sie nicht in's Konzept passen (muss ggf. verständlich erklärt werden), Potential wird verschenkt...und jeder darf mitlesen. Den Ratschlag "jederzeit löschen" finde ich dabei als mögliche Problemlösung erstaunlich naiv. Dadurch können die Probleme nämlich erst richtig groß werden. Dennoch: Insgesamt lesenswert. Moment, da war noch was...hmmm...ach, genau. Damit habe ich mich auch ausführlich in meiner Diplomarbeit beschäftigt. :)

So denn: Gewissen beruhigt, 2011 schreibe ich wieder viel mehr, ganz gewiss. Bis dahin wünsch' ich jedem einen angenehmen Wechsel und einen guten Start in das neue Jahr. Man liest sich.

Case closed: Keine Realnamenpflicht in Blizzards Foren

Richtig schön mutig fand ich Blizzards (u.a. World of Warcraft) Ankündigung, dass die User in Blizzards Foren in Zukunft nur noch mit ihren echten Namen schreiben sollen. Ziel dieser Maßnahme sollte es sein, eine konstruktivere Kommunikationskultur zu schaffen. Blizzard geht davon aus, dass die Anonymität viele User dazu verführt, schneller in Extreme zu verfallen, was zur Folge hat, dass Gespräche häufiger entgleisen. Und das bezieht sich jetzt gar nicht mal nur auf Trolle, sondern auch schon auf den "ganz gewöhnlichen" User.
"[...] threads that are basically filled with trolling, name calling, flaming, off-topic conversations and that's just a small amount of some of the content that has been found in these forums over the years. We don't want that anymore, and we believe the Real ID change will bring about a lot of the improvement that we are hoping for." (Quelle)
Dass das vielen Usern erstmal nicht in den Kram passt, ist natürlich auch Blizzard klar. Der übliche "Shitstorm" ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Auch klar ist aber, wenn es sich irgendjemand leisten kann solch eine Änderung *entgegen* des Willens vieler Nutzer durchzusetzen, dann Blizzard. Dafür ist deren Marktposition einfach zu stark.
"[...] and predicted that many people would no longer wish to post in the forums after this change goes live. We are fine with that, because we want to change these forums dramatically in a positive and more constructive direction." (Quelle)
"It might be scary to consider posting with your real name, in which case it might be advisable simply not to post in these forums. There’s a whole load of other forums across the internet where you’ll be able to post in a more anonymous way, and maybe you will make a useful and constructive contribution there instead." (Quelle)
Als erstes stellt sich die Frage, ob Blizzard überhaupt Recht hat mit der Annahme, dass die Umstellung auf Realnamen die Diskussionskultur positiv beeinflusst. Zu 100 Prozent lassen sich solche Dinge nicht vorher sagen. Es kommt auch immer auf das Thema und die User an. Ich denke aber: Prinzipiell ja, Realnamen können sich positiv auf die Gesprächskultur auswirken. Mit dieser Frage habe ich mich auch im Rahmen meiner Diplomarbeit bereits beschäftigt.
"[...] Anonymität und Fremdheit kann sich in Formen der „Entgrenzung“ nachhaltig – positiv wie negativ - auf die zwischenmenschliche Kommunikation auswirken. Durch fehlende soziale „Kontrollinstrumente“ realer Kommunikationsstrukturen, wie beispielsweise Gestik und Mimik oder sozialer Status (bspw. anhand der Kleidung), können User von virtuellen Communitys soziale Grenzen schneller und sicher auch ungehemmter überschreiten als es in der realen Welt möglich ist. Dies kann dazu führen, dass „virtuelle Kommunikationsformen“ übertrieben freundlich-euphorisierend oder unfreundlich-kritisierend sein können." (Bastian 2010, Download hier)
Realnamen verpflichtend zu machen ist eine Möglichkeit, ein solches "soziales Kontrollinstrument" wieder verfügbar zu machen. Naiv beschrieben könnte es also das Phänomen "soziale Entgrenzung" eindämmen und somit für eine gediegenere Gesprächskultur sorgen. Viele von uns sind ja regelmäßig auf Facebook unterwegs und ich habe schon den Eindruck, dass die User dort tendenziell vorsichtiger und zurückhaltender sind im Vergleich zu so einigen Message-Boards. Natürlich sind hier stets der soziale Background, das Thema und die Umstände entsprechend zu berücksichtigen.

Online Communitys + Unternehmenskommunikation + E-Book + Download + Matthias Bastian

Sehr geeehrte Damen und Herren,

es ist mir ein innerer Reichspartei...äh...Sekunde. Nochmal neu. Es ist mir eine große Freude meine mehrfache Ankündigung heute endlich wahr machen zu dürfen. Das Ding, was mich in den letzten drei Monaten am meisten Zeit und Nerven gekostet hat, ist nun fertig, bewertet und steht zum Download bereit - meine Diplomarbeit. Zur Erinnerung, das Thema war, ist und bleibt:

"Online Communitys, Community Management und Unternehmenskommunikation - ein Leitfaden für Praktiker"


Den Download gibt's hier (currently hosted by PDFCast.org).

Die Arbeit wurde mit "sehr gut" bewertet. Aber viel wichtiger als schnöde Zahlenwerte sind doch manchmal die kleinen Komplimente am Rande, oder nicht? Mein Zweitkorrektor teilte mir nach dem Kolloquium mit, dass er meine Arbeit sehr gerne gelesen hat. Mission accomplished. Danke dafür.

So freundlich wird die Internet-Gemeinschaft von Community-Managern und Social Media-Experten sicherlich nicht mit mir umgehen, deshalb folgende Anmerkung: Konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge gerne in die Kommentar-Sektion oder per Twitter, Facebook...was auch immer. Das gilt auch für bewundernde Äußerungen, Lobhudeleien und eventuelle Heiratsanträge. Grobe Beleidigungen, Wutausbrüche, SPAM und anderen Schnickschnack bitte nur per E-Mail. Und wer sich ernsthaft traut einen Rechtschreib- oder Formalitäten-Flame zu bringen, darf mit einem Permaban aus meinen Kommentaren (und meinem Leben) rechnen.

War das jetzt irgendwie zu unseriös? Ach ne, denke nicht. Ist ja mein Blog. Und meine Arbeit. Viel Spaß damit! ;)

P.S.: Wer keine Lust hat sich der wissenschaftlichen Lektüre hinzugeben, dem sei gesagt, dass ich plane einzelne Kapitel für den Blog etwas aufzubereiten und meinen Leitfaden zur Diskussion zu stellen. Ihr müsst die Arbeit also nicht runterladen und könnt trotzdem was davon mitbekommen.

P.P.S.: Ich habe ein Buch geschrieben!!! Lebensziel erfüllt!! (ok, ein kurzes und elektronisches, aber immerhin?)

Maslow für Community-Manager

In der Literatur wird recht häufig auf Maslows-Bedürfnispyramide verwiesen wenn es darum geht, grundsätzliche Bedürfnisse der Menschen für die Nutzung einer Community auszumachen. Aus diesem Grund habe ich mal eine Pyramide speziell für Community-Manager gebastelt.



Nach Maslow sind die angeborenen Bedürfnisse des Menschen in einer Hierarchie der Vorrangigkeiten angeordnet. Sind die Bedürfnisse einer Stufe befriedigt, so haben auf der nächsten Stufe andere Bedürfnisse Vorrang. Wenn also zum Beispiel physiologische Bedürfnisse wie Hunger und Durst befriedigt sind, tritt auf der nächsten Stufe das ihr zugehörige Bedürfnis, nämlich das Sicherheitsbedürfnis, in den Vordergrund und verlangt nach Befriedigung. Darauf folgen der Reihe nach das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Liebe, nach Wertschätzung und nach Selbstverwirklichung. An der Spitze der Bedürfnishierarchie steht das Bedürfnis nach Transzendenz als sechste Stufe. Diese höchste Stufe soll Maslow zufolge das Bedürfnis des Menschen nach dem letzten und äußerst Erreichbaren repräsentieren, ein Bedürfnis, das über Selbstverwirklichung hinausgeht, nämlich die Suche nach einer sogar jenseits des individuellen Menschseins liegenden Identität (bspw. die Suche nach Gott).

Da die Basisbedürfnisse der körperlichen Grundbedürfnisse sowie der körperlichen Sicherheit in modernen Industrieländern in den meisten Fällen erfüllt sind, geht es in einer nächsten Stufe um die Befriedigung sozialer Motive. Online-Communitys können nach Maslows Pyramide mindestens zwei der fünf Grundbedürfnisse erfüllen (Zugehörigkeit, Wertschätzung) – prinzipiell ist auch die Erfüllung des Bedürfnisses nach Selbstverwirklichung in Online-Communitys nicht ausgeschlossen. Einen Experten-Status in einem Internetforum zu erreichen oder ein renommierter, in der Blogosphäre geachteter Blogger zu sein, bringt soziale Akzeptanz und dient damit möglicherweise zugleich der Selbstverwirklichung.

Für den Community-Manager ist es wichtig, diese sozialen Faktoren zu berücksichtigen. Sowohl in der Konzeption (bspw. durch Reputationssysteme, durch die die User Anerkennung "erhalten" können) als auch im operativen Bereich (Zuhören IST eine Form von Wertschätzung!).

Im Gespräch mit: James Stevenson, Community-Manager Insomniac Games

Insomniac Games ist eines der größten und wichtigsten US-Entwicklerstudios, die für Sonys Playstation-Plattformen Spiele-Software produzieren. Die Zielgruppe "Hardcore-Gamer" hat eine hohe Affinität wenn es um Internet und Communitys geht - das macht gutes Community-Management unumgänglich.
James Stevenson ist Senior Community Manager von Insomniac Games und hat alle Hände voll zu tun. Er schreibt Postings für den Insomniac- und den offiziellen US-Playstation-Blog, ist in dezentralen Communitys wie Facebook oder NeoGAF (Internetforum) unterwegs, hilft beim Aufbau von Insomniacs zentraler Community-Plattform und steht auch dort in den Foren Rede und Antwort. Zusätzlich ist er auch regelmäßig Ansprechpartner für die Presse, insbesondere auf Messen wie der E3. Im folgenden Interview spricht er über seine Arbeit, die Rolle des Community-Managers in den USA und seine Auffassungen von gutem Community-Management.

Question: James, thanks for the Interview and for helping me out with my diploma thesis! Let's get right into it: How would you define Community Management?

James Stevenson: Community Management is about building a core group of fans, engaging them, and allowing them to become brand advocates for you. We want to retain our current fan group, and keep them excited between releases.

Q:  In your point of view, what is a Community-Manager? What is the work of a CM about?

Stevenson:
A Community Manager is the person designated to be the company’s representative to the fan base. At Insomniac, it’s equal parts customer service manager, marketing manager, pr manager, and forum do-gooder. For a company like ours, we wear a lot of different hats.

Q: Which skills are required for a good community manager?

Stevenson: Coolness under pressure, a willingness to listen, someone who LIKES people and likes to communicate with them. Probably enjoys customer service of some sort. Good multitasker and knows games and the industry well. Being PR- and marketing-savvy is probably pretty important as well.

Q: Which is the CMs position in a company? Should he be involved in the internal PR-communications as well?

Stevenson: I’m involved with inward PR, just as much as I am outward PR and marketing as well. So that involves working with the marketing team at our publisher and PR team, doing interviews, talking to press, and generally being a resource for anyone who needs to get in touch with Insomniac.

Ideastorm im Interview

Passend zum letzten Beitrag, IdeaStorm Managerin Caroline Dietz zum Thema Ideen sammeln...



Aus der Dell Hell in den Social Media Himmel...

Online-PR is all about Community

Tolles Filmchen. Inhaltlich wie optisch. Zwar schon länger im Netz, aber vielleicht kennt es ja jemand noch nicht. ;)



Hier gefunden.

Begrifflichkeiten

Ein Community-Manager bekommt es aus Sicht der Online-PR normalerweise mit zwei Arten von Communitys zu tun: entweder, er baut selbst eine auf oder er setzt sich in ein gemachtes Netz. Konkret bedeutet das, ich gründe bspw. entweder mein eigenes Diskussionsforum oder benutze das von einer Facebook-Fanpage. So oder so, beide Varianten müssen gemanagt werden. Jetzt brauchen diese zwei Varianten von Community-Management nur einen Namen, man will ja immer wissen was man da gerade tut.

Und an dieser Stelle wird es etwas schwierig, denn aktuell trifft man auf viele Begriffe, die alle die gleiche Sache meinen. In der Literatur ist zum Teil die Rede von "internen" und "externen" Communities - klingt zuerst mal total logisch, birgt aber Verwechslungsgefahr. Denn was ist mit der Community, die ich für meine interne Kommunikation benutze? Was aus Sicht der Online-PR natürlich gar nicht geht sind stark wertende Ausdrücke wie "freie" und "abhängige" Community. Mal abgesehen davon - wann ist eine Community denn NICHT vom Betreiber abhängig? Genau.

Achtung, jetzt wird es wissenschaftlich: Asymmetrisches und symmetrisches Community-Management. Klingt cool. Oder? In der Tat. Aber es klingt auch kompliziert. Ich muss meine Stirn erst einmal in tiefe Falten legen und etwas länger darüber nachdenken, um zu verstehen, wie das gemeint sein könnte. Und dann bin ich mir immer noch nicht ganz sicher. Wer aber mal unter diesen Artikel schaut, findet in den Kommentaren eine weitere Bezeichnung - auch wenn der genaue Schöpfer eben dieser bisher noch nicht ausfindig gemacht werden konnte. "Dezentrales" und "zentrales" Community-Management. Wow-Effekt. Das ist simpel, klingt gut und leuchtet sofort ein. Mein Favorit, dabei würde ich bleiben.
Oder man macht es sich halt leicht und differenziert wie Dirk Songür in seinem Blog in "eigene" und "bestehende" Community-Plattformen. Es kann so einfach sein. Und letztlich ist doch nur wichtig, dass man verstanden wird, wenn man es erklärt.

Kurzer Recap: Community-Managament Stammtisch FFM, 9. März 2010

Wie angekündigt machte ich mich gestern Abend auf den Weg gen FFM zum Community-Management Stammtisch, der jeden zweiten Dienstag im Monat von Daniel Langwasser initiiert wird. In das Hauptthema des Abends führte Marco Ripanti ein: openID.

Fragestellung: Wie kann man der zunehmenden Account-Flut im Netz Herr werden und sie vereinheitlichen. Eine mögliche Lösung ist die openID, die User über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter verifiziert, ohne dass der Nutzer jedesmal einen neuen Account anlegen muss. Allerdings sind auch diese Verfahren noch nicht frei von Problemen (Stichwort: Nutzung von User-Daten).

In der anschließenden Runde wurden Vor- und Nachteile von openID diskutiert und über mögliche andere Anmeldeverfahren gegrübelt. In der allgemeinen Gesprächsrunde danach ging es u.a. noch um recht brisante Themen wie Online-Reputation und Schutz der Privatssphäre im Netz sowie um die Frage, wie man als CM mit problematischen Usern umgeht.

Insgesamt ein interessanter und gelungener Abend in einer netten Location. Ich komme wieder (keine Drohung). Nächster Stammtisch in FFM ist am 13. April - aber auch in anderen Städten kann man fündig werden. Bilder gibt's übrigens hier.

Communitystammtisch 2.0 Frankfurt, 9. März

Tja, heute Abend ist es dann soweit und ich treffe auf ein paar "waschechte" Community-Manager. Besonders gespannt bin ich auf Marco Ripantis (yiid.com) Vortrag zum Thema "openID & Communitys". Die Bündelung von Communities (Community-Hub) dürfte wohl DAS prägende Thema für das Community-Management in den nächsten Jahren werden. Funktionierende openID Lösungen sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Eine kleine Zusammenfassung des Abends gibt es natürlich zeitnah hier im Blog.

Auf die Plätze, fertig,...

...los. Die Uhr tickt und bis Ende Mai muss meine Diplomarbeit stehen. Und das möglichst gut. Das Thema meiner Arbeit ist Community-Management, speziell im Hinblick auf die Online-PR. In diesem Blog möchte ich regelmäßig darüber informieren, wie es mit meiner Arbeit voran geht und vorab einige Erkenntnisse mitteilen. Zumindest einmal solche, die es aus irgendwelchen Gründen nicht in die finale Ausarbeitung schaffen. Ist meine Diplomarbeit mal fertig, wird sie hier als E-Book zu finden sein.

Natürlich werde ich auch abseits meiner Diplomarbeit und über die Bearbeitungszeit hinaus fleißig weiter posten. Im Fokus wird dabei das Community-Management stehen, aber darüber hinaus gibt's alle artverwandten Themen und was mich sonst noch so beschäftigt...