Schafft die PR sich selbst ab?

Etwas verspätet: Im Netz hat die letzten Tage eine interessante Diskussion über die Relevanz und Zukunftsfähigkeit von PR in Forschung und Praxis stattgefunden. Angestoßen wurde die Diskussion von Thomas Pleil, der dem Thema einen ausführlichen Blogbeitrag widmete. Vorlage für das Posting war ein Blogartikel sowie der Eröffnungsvortrag zum Euprera Spring Symposion 2011, beides kam von "PR-Praktiker" David Phillips. Mirko Lange nimmt den Ball auf und äußert in einem lesenswerten Beitrag seine Meinung zum Thema.

Eines zeigt die Debatte ganz deutlich: Es gibt einige Baustellen, wenn es um die Reputation von PR geht. Eine Baustelle sind die "neuen Medien". Social Media waren (sind) eine Chance, die Reputation der PR langfristig zu verbessern und quasi die "Licence to operate" der PR nachhaltig zu sichern. Neue Berufsfelder im Social Web wie bspw. Community Management benötigen in erster Linie das Handwerkszeug eines professionellen (PR-)Kommunikators.
"[...]die Entwicklungen hin zu mehr Transparenz etc. erfordern künftig vergleichsweise mehr Kommunikations- als Vermarktungsprofis." (Pleil 2011)
Parallelen zwischen "neuen Berufen" im Social Web und klassischer PR-Qualifikation habe ich auch in meiner Diplomarbeit ausführlich behandelt. Wer nachlesen mag, klickt hier. Vielleicht braucht die PR auch einfach mal 'ne gute Marketingkampagne...

Matthias Bastian

Dipl. Online-Journalist, Online-Marketing-Nerd, VR-Evangelist

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