Facebook und die Zukunft: DIE Community-Plattform für Unternehmen?

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Es würde sicher niemanden verwundern wenn Facebook versucht in Zukunft DIE dezentrale Community-Plattform für Unternehmen zu werden. Mit mehr Features (CRM) und administrativen Rechten könnte die Community-Gründung innerhalb des sozialen Netzes von Facebook für Unternehmen attraktiver werden - immerhin sind die Zielgruppen ja meistens schon da. Und brauchbare Bezahlmodelle würden die Facebook-Kassen füllen.

Eine ordentliche Differenzierung zwischen privaten Communitys und Communitys von Unternehmen ist dann allerdings Pflicht. In letzter Zeit sind kuriose Fan-Seiten auf Facebook regelrecht aus dem Boden geschossen, was es Unternehmen erschwert mit dem eigenen Angebot aus der Masse an Unsinn hervorzustechen. Die Gruppen-Seiten hingegen sind dank eingeschränktem Funktionsumfang auch für private Nutzer als Alternative zu Fan-Seiten nicht besonders attraktiv. Es wäre nicht verwunderlich, wenn diese in Zukunft entweder ganz fliegen oder als kostenlose Alternative bereit stehen, wenn für umfangreiche Fan- oder Community-Pages ein Premium-Bezahlmodell existieren sollte. Im Moment ist die Einführung von Community-Pages in erster Linie wohl nur der Versuch, etwas mehr Ordnung in die Trennung von kommerziellen und privaten Inhalten zu bringen. Alles weitere weiß im Moment nur Mr. Zuckerberg persönlich - oder auch nicht.

Wenn er allerdings weiß, was es mit der "Selbstverwaltung" von beliebten Community-Pages durch die "Facebook-Gemeinschaft" auf sich hat, dann darf er es gerne mitteilen. Die aktuelle Erklärung auf Facebook lässt einen leider nur unwissend zurück. Es könnte sowohl bedeuten, dass Facebook sich administrative Rechte an der Community zurückholt, als auch, dass der Community (bzw. einzelnen hochrangigen Mitgliedern der Gemeinschaft) mehr administrative Rechte und Entscheidungsfreiheiten eingeräumt werden. In jedem Fall hat der Community-Bereich innerhalb von Facebook ein enormes Entwicklungspotential. Mal sehen, ob und wie es in Zukunft genutzt wird.

Matthias Bastian

Dipl. Online-Journalist, Online-Marketing-Nerd, VR-Evangelist

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